Hag en. (wp) Seit gestern gilt die Feinstaub-Verordnung. Sobald die Städte Umweltzonen eingerichtet haben, könnten Millionen ältere Fahrzeuge von Fahrverboten in diesen Schutzzonen betroffen sein.
Es handelt sich dabei in erster Linie um Dieselautos ohne Rußfilter, Benziner ohne Katalysator, aber auch Autos mit geregelten Katalysatoren der ersten Generation, die bis 1993 verbaut worden sind - immerhin sind von Letzteren noch 4,6 Millionen Fahrzeuge unterwegs. Dabei sind laut ADAC Fahrzeuge mit geregeltem Kat der ersten Generation genauso sauber wie Pkw mit Benzinmotor, die in die Klasse Euro 1 eingestuft werden. Insgesamt gibt es je nach Schadstoffausstoß vier Kategorien.
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Wieder mal eine gaaanz tolle Aktion,die mehr Geld in den Staatssäckel bringt,für den Umwelschutz absolut bedeutungslos ist UND natürlich wieder einmal auf dem Rücken derjenigen ausgetragen wird, die sich nicht mal eben einen PKW der neuesten Generation leisten können !
Mutter
08:38
Naja, die PKWs der neuesten Generation könnte man sich schon leisten, die 0,0% Zinsen beim Finanzieren, etc machen das möglich.
Insbesondere wenn man dann noch schaut, wie hoch die Abgaben auf so ein Auto sind...
Was allerdings durch diesen "Umweltschutz" natürlich im Vordergrund steht, ist das Staatssäckel!
Ausserdem wars das dann für die schönen Oldtimer...die dürfen jetzt draussen bleiben.
LongbowArcher
09:15
Man kann auch ältere Wagen nachrüsten mit neuen Kats und Filtern. Dafür winken dann auch noch Steuerersparnisse usw. Ein neues Auto muss daher nicht gekauft werden! Die Umweltzonen bringen vielleicht nicht viel, aber sie bewirken, dass die deutschen Autofahrer Angst haben und sich auf einmal darum kümmern, dass ihr Auto umwelttechnisch besser da steht. Also ist es ja doch ein Erfolg!
Mutter
09:21
Klar, weil die Hauptstrafe in einem Punkt in Flensburg und viel Geld besteht.
Die Regierung hat dieses Gesetz mit sofortiger Gültigkeit beschlossen, aber die Abgasmarken, die man sich ans Auto kleben soll, sind nochnicht gedruckt.
Das bedeutet, dass selbet WENN ein Fahrzeug passend gerüstet ist, es aber keinen Aufkleber hat, dass man dann trotzdem bezahlen muss.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt...
gunny
09:33
dort, wo Umweltzonen eingerichtet werden, gibts die Plaketen schon.
Und leider brauchen die Leute immer einen Tritt, da von selber ja anscheinend zu wenige draufkommen, das wir nur eine Erde haben. Ob da jetzt nur der Autoverkehr und vorallem in dem Masse schuld ist, läßt sich sicher diskutieren, aber es ist ein Anfang. Leider ist es im Vergleich zum Verkehr in Amerika lächerlich wenig was wir dadurch bewirken, aber wir sind dann wenigstens Vorbilder/Vorreiter. Evtl. macht das "Good Old Europe" doch mal was richtig ?!?
LongbowArcher
09:39
Mutter, es gsind noch nicht einmal Umweltzonen eingerichtet, demnach ist es gar nicht tragisch, dass es noch keine Plaketten gibt und selbst wenn. Na und? Dann fährt man halt erstmal nicht mit dem Auto in so einer Zone! Es gibt genug andere Verkehrsmittel die man benutzen kann, wie zum Beispiel das Fahrrad! Dann würden vielleicht auch endlich mal wieder mehr Leute ihre müden, fetten und kaputten Körper hoch kriegen!
Ich finde die Aktion gut und manchmal muss man eben hart durchgreifen, weil es sonst keiner checkt! Auch wenn die Leute wegen den Strafen umrüsten, so rüsten sie dennoch um!
smallwood
15:36
Zitat von gunny:
(...) Leider ist es im Vergleich zum Verkehr in Amerika lächerlich wenig was wir dadurch bewirken, aber wir sind dann wenigstens Vorbilder/Vorreiter. Evtl. macht das \"Good Old Europe\" doch mal was richtig ?!?
Genau!
Wenn die Erde eines Tages über die Wupper geht - da fällt mir ein: kann die ja gar nicht ...
also: wenn die Erde dann eines Tages vor die Hunde geht, also kaputt ist, dann können wir in "Good Old Europe" wenigstens sagen:
Das ist ein wirklich tröstlicher Gedanke.
Gruß,
smallwood
Edit:
Zitat von LongbowArcher:
(...) Es gibt genug andere Verkehrsmittel die man benutzen kann, wie zum Beispiel das Fahrrad! Dann würden vielleicht auch endlich mal wieder mehr Leute ihre müden, fetten und kaputten Körper hoch kriegen!
(...)
Geile Idee!
Das will ich sehen, wie jemand mit dem Fahrrad für eine achtköpfige Familie einkaufen fährt...
LongbowArcher
16:02
Wer fährt denn bitte zum Einkaufen von Lebensmitteln in die Innenstadt einer Großstadt? oO Also ich würde hier nicht freiwillig nach Düsseldorf fahren, sondern eher in umliegene Einkaufszentren, von daher stellt sich dieses Problem nicht, zumal du meist eh keinen Parkplatz finden würdest.
Mutter
16:08
Achso, in die Aussenbezirke fahren.
Aber das geht doch nicht, schließlich ist der eigene Wohnort ja in so einer Zone.
Also mit dem Bus losfahren und für 8 Leute einkaufen?
Was ist mit den Leuten, die nachts arbeiten, wenn die Busse/Bahn so beschi$$en fahren, dass es fast unmöglich ist?
LongbowArcher
16:12
Man Leute ich weiss gar nicht was es sich hier anzupissen gibt wegen dieser Umweltzonen! Da macht die Politik endlich etwas und es wird trotzdem rumgeheult. Typisch deutsch! Es wird KEINE Lösung geben mit der alle zufrieden sein werden, gewöhn dich dran!
Warus
16:14
Vielleicht müßte man dann aber einen umweltschonenden,aber spritfressenden (wie paradox...) Umweg in Kauf nehmen,um die Randbezirke zu erreichen....
Kleinere Einkäufe oder "Spontanbesorgungen" werden dann zur Tagesaufgabe....
Klasse.
Sind wir doch einfach mal ehrlich-Es bringt einfach keinerlei Nutzen, es ist Geldzieherei,nichts weiter!
Genausogut könnte man den deutschen Landwirten eine Methansteuer für ihre furzenden Kühe abverlangen und das mit der "Vorreiterrolle" begründen!
Die Betriebe,die sich dann eine Saugglockenvorrichtung über den Ställen installieren lassen, bekommen Ermäßigung.
Meine Güte, es gibt in diesem land bald nichts mehr, was nicht besteuert wird, von Abgaben oder Einschränkungen betroffen ist, was nicht verboten-oder wenn erlaubt, umsonst wäre...
Das ist wieder ein typisch deutsch-gründliches Augenwischermanöver, was die Birkenstockträger zufriedenstellt und ganz nebenbei ein paar Milliarden einbringt !!!
smallwood
16:17
@ Longbow:
Mutter hat Dir ja schon auf Deinen Einwand geantwortet.
@ Mutter:
Was ich auch lustig finde ist diese Einteilung in "Umweltzonen". Ich wusste noch gar nicht, dass der CO2 - Ausstoß außerhalb bestimmter Zonen weniger schädlich ist.
Es lebe die Käseglocke.
Gruß,
smallwood
Zitat von Warus:
Genausogut könnte man den deutschen Landwirten eine Methansteuer für ihre furzenden Kühe abverlangen und das mit der \"Vorreiterrolle\" begründen!
Ich schmeiß mich weg.
Warus
16:23
Zitat:
Was ich auch lustig finde ist diese Einteilung in \"Umweltzonen\". Ich wusste noch gar nicht, dass der CO2 - Ausstoß außerhalb bestimmter Zonen weniger schädlich ist.
Also das ist DER Punkt - Als ob die Schadstoffe außerhalb dieser Zonen, wie vor einer unsichtbaren Wand stehen bleiben würden
Wir müssen draußen bleiben
So ein absoluter hirnverbrannter Blödsinn !
LongbowArcher
16:30
Es geht mehr um die Minderung von Feinstaubpartikeln in diesen Zonen als um den CO2 Ausstoss. Und die ist in Innenstädten nun mal hoch die Belastung. Ihr verwechselt da was :)
Es geht darum die Konzentration von Feinstaub in diesen Zonen zu senken! Verschwinden wird er nicht, aber er kann sich mehr verteilen, was die Konzentration senkt.
Edith sagt, dass ich zumindest dachte es gehe um Feinstaub!
Mutter
16:31
Nein, deutsche Realpolitik, die von Leuten, die sich gerne Sand in die Augen streuen lassen auchnoch verteidigt wird....
Als ob der Feinstaub dann draussen bleiben würde...
gunny
17:33
ja leider ist unsere Politik aber nicht im Stande gegen die Automobil-Lobby was zu tun. Bin mir sicher, das die könnten, wenn sie denn wollten (Auto mit weniger oder keine Abgase produzieren)
Ist doch ein kleiner Anfang, und die 5 Euro für die Plakete, naja. Nur wo die Milliarden herkommen? Meint Ihr die neue Berechnung der KFZ Steuer?
Also wenn es um die Umwelt geht, und anscheinend noch Millionen "Dreckschleudern" rumfahren, sehe ich ja wie das Volk auf die Abgase aufpaßt....
Mutter
18:07
Die Plakette ist doch nur wieder Geldschneiderei am Bürger und ändern tut sich garnix.
Warus
18:27
@gunny
Also erst einmal kostet diese #*/Plakette 8 Euro, was schonmal bei ca.45 Millionen zugelassener PKW in Deutschland..na???
Genau, so um die 360 Millionen Euro macht...
Dann mußt Du das große,Ganze sehen-Alte Autos werden nachgerüstet,verkauft,verschrottet,entsorgt-neue werden gekauft,zugelassen usw.-Fahrzeugscheine umgeschrieben ect.pp
-Überall und von allem bekommt Vater Staat ein Stück vom Kuchen ab....
ACH und nicht zu vergessen, die ganzen Buß/Verwarngelder aufgrund fehlender Plaketten,abgelaufener Plaketten,wegen Fahrens innerhalb der "Sicherheitszone"ohne "Legitimation" und und und...
MILLIARDEN !!!
PS:
Die Kfz-Steuer wird dann das Sahnehäubchen sein !
ajax amsterdam
10:07
Zitat von Warus:
@gunny
Also erst einmal kostet diese #*/Plakette 8 Euro, was schonmal bei ca.45 Millionen zugelassener PKW in Deutschland..na???
Genau, so um die 360 Millionen Euro macht...
Dann mußt Du das große,Ganze sehen-Alte Autos werden nachgerüstet,verkauft,verschrottet,entsorgt-neue werden gekauft,zugelassen usw.-Fahrzeugscheine umgeschrieben ect.pp
-Überall und von allem bekommt Vater Staat ein Stück vom Kuchen ab....
ACH und nicht zu vergessen, die ganzen Buß/Verwarngelder aufgrund fehlender Plaketten,abgelaufener Plaketten,wegen Fahrens innerhalb der \"Sicherheitszone\"ohne \"Legitimation\" und und und...
MILLIARDEN !!!
PS:
Die Kfz-Steuer wird dann das Sahnehäubchen sein !
und wir zahlen wie immer die zeche
LongbowArcher
10:34
Was dachtest wer sonstn für Umweltschutz zahlt? Der Staat? Nen mein Lieber, auch du musst deinen Teil dazu tun und kannst nicht erwarten, dass alles andere fpr dich machen!
Mutter
12:48
Warum soll man für Umweltschutz zahlen?
Ein Verordnung, die ab "Tag X" einen Verkauf von Fahrzeugen nurnoch mit Partikelfilter, etc würde genausoviel bringen, aber weniger kosten.
Indem JEDER diese Plakette kaufen muss, geht es um Milliarden und nicht um den Umweltschutz.
Der wird weiterhin mit Füssen getreten, schließlich werden die Einnahmen NICHT für den Umweltschutz genommen, sondern für irgendetwas anderes.
Und ändern tut sich garnix, weil man ja durch die Plakette im Endeffekt NIX ändert.
Oder machen die Autos dann automatisch weniger Schadstoffe?
Dann brauche ich wohl 2 Plaketten pro Auto....
gunny
13:38
die kfz steuer wird aber doch jetzt neu berechnet, da kommen viele billiger weg.
also kriegt man auch was zurück.
wobei mutter´s vorschlag schon was für sich hätte, nur wäre es konsequent - und das ist politik leider nicht
Mutter
13:46
KFZ Steuer neu und viele kommen billiger weg?!?
Sagmal, wo lebst Du denn?!?
Bis jetzt ist nur die Plakette fest, und über die Steuer wird "beraten"....
Das hier ist Deutschland. Steuervorteile gibts wenn dann nur auf Autos, die sowieso keiner fahren will, weil sie entweder unter 100kmh Spitzengeschwindigkeit haben oder unbezahlbar sind.
Ich zum Beispiel muss morgens knapp 40 Kilopmeter pendeln und dabei Autobahn fahren, da fahre ich nicht mit einem Fiat Punto, der gegen einen LKW garantiert mit technischem KO verliert.
Ein bischen Knautschzone hab ich schon gerne vor mir....
smallwood
13:58
Ich sehe das so wie Mutter!
Die Kfz - Steuer werden sie vermutlich so umgestalten, dass nur die nagelneuen Autos etwas (viel sicher nicht) günstiger besteuert werden. Der Rest wird teurer und diejenigen, die nachrüsten, dürfen sich darüber freuen, dass ihre Steuer gleich hoch bleibt. Wir bekommen für das Nachrüsten unseres 530 D einen einmaligen Steuerbonus von 300 Euro - das war's. (Das Nachrüsten kostet uns 1000 Euro, minus die 300 die der Staat einmalig weniger von uns kassiert macht das also 700 Euro Kosten für uns - dolles Geschäft.)
Gruß,
smallwood
Warus
14:05
Unterm Strich kommt hier in Deutschland niemand niemals "billiger" weg-Sollte irgendwo irgendetwas vordergründig gesenkt werden, wird der entgangene Prozentsatz schön auf andere Einnahmequellen umgelegt.
Ob es nun die Mehrwertsteuer, der benzinpreis oder was weiß ich ist. Fakt ist, unser hochwohlgeborener Staatsapparat kann es sich nicht leisetn, auch nur auf 50 Cent von irgendetwas zu verzichten...
Der Verbrauer merkt doch schon gar nicht wo er was in welcher Höhe an den Staat abgibt...
Weißt Du wie hoch die Tabacsteuer oder die Benzinsteuer ist ?
So ca. 80% vom Preis den Du zahlst, geht an Vater Staat....
Gunny-ich meine Du hättest mal gepostet, daß Du und Deine Frau selbständig seid-da müßtest Du doch am Besten wissen, wie schwer es ist, auf dem "Standbein" zu bleiben...
Einmal nicht korrekt die Bücher geführt und es wird gleich für die letzten 5 Jahre hochgerechnet....(nur mal als Beispiel)
Ich meine, bei Deiner Geschäftsführung,Buchführung,Einkommenssteuer usw. wirst Du doch im Grunde mehr "beobachtet" und kontrolliert, als es jemals ein paar Kammeras-die auch noch Deinem Schutz dienen-könnten, oder ?
(War jetzt ein kleiner Schlenker zum Thema Videoüberwachung...)
Mal ehrlich jetzt...
LongbowArcher
14:25
Die Buchführung hat aber schon ihren Sinn, da sonst die meisten Handwerker und andere kleinere Unternehmen schnell ihr Standbein an die Wand fahren würden, wenn da keine Übersicht herrschen würde und dort nicht ab und an drüber geschaut wird.
Warus
14:39
Sicher hat sie ihren Sinn,das zweifle ich auch garnicht an. Es ging mir nur darum aufzuzeigen,daß es anhand mannigfaltiger Kontrollmechanismen des Staates bald kein Gebiet mehr gibt,auf welches der Staat kein Auge geworfen hat und auf irgendeine Art davon profitiert.
Mutter
14:54
Zitat:
Die Buchführung hat aber schon ihren Sinn, da sonst die meisten Handwerker und andere kleinere Unternehmen schnell ihr Standbein an die Wand fahren würden, wenn da keine Übersicht herrschen würde und dort nicht ab und an drüber geschaut wird.
Der Staat bietet aber keine "Hilfe und Unterstützung" bei der Buchführung.
Es sucht nach Fehlern und "beutet" diese dann durch Abgaben, Steuernachzahlungen und Strafen aus.
LongbowArcher
15:11
Allein schon, dass es für manchen Kaufmann pflicht ist Buchführung zu betreiben, ist das schon eine Art der Untersützung und Hilfe des Staates, da sonst der Großteil der Betriebe wegen akuter Faulheit im Cahos versinken würde! Manchma muss der mensch eben zu seinem Glück gezwungen werden!
Ok Warus, dann hab ich das falsch verstanden :D
Schorschinho
08:26
ich weiß gar nicht was das hier schon wieder soll. Ja es ist verboten ohne entsprechende Plakette in eine Umweltzone reinzufahren. Nur es gibt derzeit keine Umweltzonen. Ausser Stuttgart hat auch bisher keine Stadt angekündigt 2007 eine solche einzurichten. D.h. dieses Jahr müssen eigentlich nur Leute die in Stuttgart wohnen oder nach Stuttgart wollen sich eine solche Plakette zulegen. der rest der Republik hat da ein weiteres Jahr zeit.
Die Umweltzonen sollen den Feinstaub verringern, der vor allem auch durch PKW und LKW in den Innenstädten anfällt. Allerdings auch insb. durch Dieselfahrzeuge ohne Rußfilter. Von daher ist das schon inkonsequent weil gerade Oldtimer oder ältere Benziner nicht sonderlich für die Feinstaubbelastung verantwortlich sind, sondern eben Dieselfahrzeuge. Oldtimer mit Rußfiltern, Kat o.ä. nachzurüsten würde bedeuten dass man sie technisch verändert und somit auch kein Oldtimer-Kennzeichen mehr bekommt. Aber da ist die Autolobby ja schon dahinter her dass das Gesetz dahingehend geändert wird - also macht euch da mal keine sorgen, bisher konnte die Autolobby noch immer erreichen was sie wollte.
Was die Kfz-Steuer angeht. Das ist ja alles noch nichtmal halbwegs in trockenen Tüchern. Derzeit geistert ja nur die - GUTE - Idee durch die Politik, dass man die Steuer anhand des CO2-Ausstoßes berechnen will. Von daher kann man sich da eigentlich noch gar nicht sinnvoll drüber aufregen weil eigentlich nichts ausser dieser Idee bekannt ist.
Insg aber eine erfreuliche Entwicklung. Wenn man bedenkt dass 3l-Autos bereits in den 80ern technisch machbar waren und bis heute nicht gebaut werden (mit ausnahme des VW Lupo, dessen Produktion wohl wieder eingestellt wurde), und im Hinblick darauf dass statt sparsamere Autos auf den Markt zu bringen der durchschnittsverbrauch von PKW eher am steigen ist.
In diesem Zusammenhang finde ich auch den Vorschlag dass es ähnlich wie bei Kühlschränken & Waschmaschinen Energieverbrauchsklassen eingeführt werden soll sehr sinnvoll. Fehlt allerdings, dass das gleich für alle Elektrogeräte etc umgesetzt wird. Denn auch Stromfresser wie Fernseher ö.ä. könnten nach dem Schema problemlos ausgezeichnet werden und der Verbraucher hätte die Wahl ob er lieber langfristig für den günstigen Stromfresser blechen will oder ob er nicht lieber ein Gerät mit weniger Verbrauch kaufen will.
Insg aber schön dass die deutsche Regierung (insb. CDU) nach Töpfer endlich wieder das Thema Umweltpolitik für sich entdeckt.
gunny
10:56
Zitat von Warus:
.
Gunny-ich meine Du hättest mal gepostet, daß Du und Deine Frau selbständig seid-da müßtest Du doch am Besten wissen, wie schwer es ist, auf dem \"Standbein\" zu bleiben...
Einmal nicht korrekt die Bücher geführt und es wird gleich für die letzten 5 Jahre hochgerechnet....(nur mal als Beispiel)
Ich meine, bei Deiner Geschäftsführung,Buchführung,Einkommenssteuer usw. wirst Du doch im Grunde mehr \"beobachtet\" und kontrolliert, als es jemals ein paar Kammeras-die auch noch Deinem Schutz dienen-könnten, oer ?
(War jetzt ein kleiner Schlenker zum Thema Videoüberwachung...)
Mal ehrlich jetzt...
in meiner/unserer Buchhaltung, steht wenig mehr drin, als nicht schon durch normal Kontrollmechanismen bekannt wäre. Lediglich durch z.b. Tankbelege oder Übernachtungsrechnungen kann nachgeprüft werden, ob ich da und dort war und mein Fahrtenbuch stimmt. Ansonsten wird da ja nur eine Aufstellung nach Zahlen gemacht, ohne das jemand da sitzt und mich "überwacht". Außerdem wird nichts gespeichert - ergo keine Überwachung in dem Sinne des anderen Threads bzw. überhaupt.
LongbowArcher hat schon recht, es hat seinen Sinn, das BuHa gemacht werden muss. Es gibt leider vielzuviele, die meinen mit Zahlen umgehen zu können und sich mal schnell selbständig machen und dann eben im Chaos versinken. Als Selbständiger mußt schon ständig den Überblick behalten. Da, wir auch bei Thema Umwelt, leider die Leute sich nicht "selbstregulieren" und richtig einschätzten, und sich bemühen was zu tun, müssen leider Gesetze her und die mit den Mitteln des Geldes durchgeboxt werden. Das ist die eine Seite, die psychologisch und sozialwissenschaftlich sinnvoll ist. Leider leidet unser Staat an notorischem Geldmangel, wobei das Geld als "Rohrstock" zu arg zweckentfremdet wird und immer mehr zum Füllen der Kassen dient.
Das tut aber der Sache an sich keinen Abbruch. Die Massen lassen sich leider nicht durch argumentieren und diskutieren überzeugen, sondern bracuhen einen Tritt in den Hintern, das sich was tut. Denn leidr herrscht zu oft die Mentalität des "sollen doch die andern anfangen-Denkens" vor.
@Mutter Zitat: Er sucht nach Fehlern und "beutet" diese dann durch Abgaben, Steuernachzahlungen und Strafen aus.
kommt drauf an wie sehr Du es übertreibst und wir gut Du Dich im Steuerrecht auskennst....
Mutter
15:27
Zitat:
kom mt drauf an wie sehr Du es übertreibst und wir gut Du Dich im Steuerrecht auskennst....
Genau, und wenn man nicht so firm ist...aber ich denke das Thema schweift ab.
Jedenfalls ist es toll, dass wir alle mehr KFZ-Steuer (indirekt) zahlen werden, und dafür wenigstens einen lustigen Aufkleber bekommen werden.
Immerhin ein kleines "Dankeschön" für das Geld....
Warus
06:13
Weltweit hat der Straßenverkehr einen Anteil an den gesamten CO2-Emissionen von 0,4 Prozent. Der Straßenverkehr in Deutschland einen Anteil an den gesamten CO2-Emissionen von 18 Prozent hat, wobei die CO2-Emissionen von Pkw 13 Prozent betragen. Wie sähe hier wohl der globalklimatische Effekt eines Tempolimits aus ? Selbst die anvisierten Einsparungsziele bei PKWs mit Verbrauchsobergrenzen sind im globalen Maßstab nur noch theoretisch meßbar.
Viel Hysterie und Schaumschlägerei also um Maßnahmen, die für das angebliche Ziel einer Verringerung der CO2-Emissionen so gut wie wirkungslos sind.
Die Anteile der CO2-Emissionsquellen in Deuschland (2004) sind: [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ]
Im globalen Vergleich hat Deutschland einen CO2-Emissionsanteil von 4 Prozent. [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ]
Deutschland und die EU erwägen, den CO2-Ausstoß um 20 % zu senken bis 2020.
Würden die weltweiten prozentualen CO2-Emissionsanteile bis 2020 unverändert bleiben, würden die Deutschen Klimaanstrengungen global gesehen eine Redukution um 0,8 Prozent bedeuten. [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ]
Diesem wahrscheinlich überaus optimistischen Szenario aufgrund des gleichzeitigen AKW-Ausstieges steht die wirtschaftliche Expansion in Ländern wie China und Indien, sowie teilweise Südamerika gegenüber. [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ] [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ]
Vor diesem Hintergrund erscheinen die in der EU diskutierten Einsparungen als klima-irrelevant. Folglich vermeidet man die Argumentation mit konkreten Zahlen, sondern betont die "Vorreiterrolle" beim Klimaschutz.
Umweltschutz ist ein ideologisches Thema. Bekenntnisse stehen im Vordergrund, nicht Fakten. Das gilt für die Wirksamkeit der CO2-Einsparungen ebenso wie für die "wissenschaftichen Erkenntnisse" zum CO2-Klimawandel generell:
Zitat:
Was uns als Tatsachen, als harte Fakten verkauft wird, ist eine Ahnung, ein vielfacher Konjunktiv, ein Könnte, Möglicherweise, ein Wahrscheinlich und Vermutlich.
(...) Politiker, Journalisten und die vielen Zehntausende, die längst hauptberuflich vom Ausschlachten der Mutter aller Katastrophen leben, nutzen den Klimabericht des IPCC schnurstracks dazu, zum Ablasshandel aufzufordern. CO2-Handel, höhere Abgaben und Steuern, die Umschichtung von Steuermitteln aus Bildung, Forschung, Gesundheit und Entwicklung hin zur Klimakatastrophen-Bewältigungsarbeit. Wären darunter nun Maßnahmen, die mit der Veränderung praktisch umgehen, dann gäbe es hier nichts zu meckern. Doch das allermeiste Geld fließt in Kongresse, Events, Broschüren, Medientrainings und massenmedial kostspielige Drohungen. Tut Buße.
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Die vernachlässigte Nennung konkreter Zahlen und Bezugsgrößen ist ein Indiz dafür, daß es eher um menschliche Befindlichkeiten geht beim Thema Klimawandel, als um das Klima selbst. Der mediale und politische Umgang mit dem Thema Klimawandel hat quasi-religiöse Bekenntnisformen angenommen, und stellt zugleich einen Niedergang des wissenschaftlichen Denkens dar. Bzw. den Mißbrauch und die Manipulation der Wissenschaft für ideologische Zwecke.