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#1 |
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Mitglied
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divx und dvd-player= stockende Bilder
ihr kennt sicher das problem:
ihr brennt einen film im divx format auf eine cd und wollt ihn auf eurem divx fähigen dvd- player anschaun. jetzt wird der film aber nicht richtig wiedergegeben und der film stockt ab und zu. das liegt häufig am "Packed Bitstream". dieser kann jedoch problemlos entfernt werden. dafür braucht man lediglich das programm [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ]. wenn ihr das programm installiert habt, müßt ihr lediglich: 1. das avi file laden 2.in packed bitstream bei unpack einen haken setzen 3. unter user data alle zeilen bis auf xvid (zb. XVID0034) per minus button entfernen 4. das avi speichern. ihr solltet jeden xvid film, den ihr brennen wollt auf diese weise überprüfen und es sollte keine probleme geben. ![]() |
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#3 | |
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Mitglied
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#5 |
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Mitglied
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"packed bitstream" versucht dem decoder lag entgegenzuwirken den die verwendung der (veralteten) vfw-schnittstellen mit sich bringt. leider haben die chipsätze einiger standalones schwierigkeiten damit, insbesondere wenn mehr als ein b-frame benutzt wird. Und da die kein vfw benutzen bringt es auch keine vorteile für sie.
der film bleibt auf jeden fall 100% der selbe, wenn packed bitstream entfernt wird ![]() |
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#7 |
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Mitglied
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#9 |
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Mitglied
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#10 |
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Zen-Kater
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Also das mit dem VFW führt uns imho etwas zu weit vom eigentlichen Thema weg. Soweit ich weiß, geht es beim Packed Bitstream um die Sortierreihenfolge einzelner B-Frames im Videostream.
Da B-Frames naturgemäß vom Inhalt anderer Frames abhängig sind, muss der Decoder die anderen zugehörigen Frames zunächst einmal lesen und zwischenspeichern, bevor er den B-Frame dekodieren kann. Klar, dass dadurch je nach Anzahl der B-Frames größere oder kleinere Pausen (B-Frame Decoder Lags) entstehen können, die das Dekodieren des Videos mehr oder weniger ausbremsen. Um hier längere Pausen zu vermeiden, können mit dem Packed Bitstream die einzelnen Frames des Videostreams so sortiert bzw. gepackt werden, wie sie der Dekoder zum Dekodieren benötigt, ein B-Frame wird also immer an andere zugehörige Frames gebunden. Somit soll zum einen dem Decoder das Dekodieren der B-Frames erleichtert werden, zum anderen lässt sich der Videostream mit dieser Sortierreihenfolge einfacher weiterverarbeiten. Soweit die Theorie - in der Praxis kann das Packed Bitstream beim Dekodieren aber auch zu Problemen führen, so dass es sich imho empfielt, das Packed Bitstream besser abzuschalten. Und genau dabei könnte das der kfox empfohlene [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ] dem einen oder anderen eine Hilfe sein. ;) fry |
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#11 |
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Mitglied
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Aha. Das hast du aber gut erklärt.
Somit werden also beim auspacken die Frames in genau die Reihenfolge gebracht, in der sie zeitlich vorkkommen? Beim verpackten Modus werden wahrscheinlich zuerst große Blöcke von A-Frames errechnet, und dann jeweils in B-Frames umgesetzt, wenn die B-Frames an der Reihe sind? Und mit dem kommen manche DVD-Player nicht klar. Mit dem ersten Modus aber schon. |
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#12 | ||
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Zen-Kater
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Beim Packed Bitstream werden die B-Frames (unter Zuhilfenahme von "Dummy" Frames) an die entsprechenden I- und P-Frames gebunden, um die oben genannten "B-Frame Decoder Lags" zu vermeiden. Bei einem Ausschnitt von 5 Frames eines beliebigen Videostreams würde sich dies z.B. so darstellen. Normaler Bitstream -(I)-(P)-(I)-(B)-(B)- entspricht unter Zuhilfenahme von 2 "Dummy" Frames Packed Bitstream -(I)-(P)-(IBB)-(D)-(D)- um insgesamt auf die selbe Anzahl von 5 Frames zu kommen. Für diejenigen, denen I-,P- und B-Frames wie [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ] vorkommen ;), bei komprimierten Videos (MPEG, DivX, XviD) werden die "laufenden Bilder" in Bildergruppen (GOPs = Groups Of Pictures) zusammengefasst. Diese umfassen drei verschiedene Bildarten. I-Frames (Intra Frames) Vollwertige, eigenständige Bilder, die von anderen Frames abhängig sind. P-Frames (Predicted Frames) Bilder, die von vorangegangenen I- oder P-Frames abhängig sind. B-Frames (Bidirectional Frames) Bilder, von vorangegangenen oder nachfolgenden I- oder P-Framess abhängig sind. Da es um den Begriff "Decoder Lag" wohl immer wieder einige Verwirrung gegeben hat ("Is it a bug or feature?"), hat XviD den Packed Bitstream vermutlich irgendwann mal als Default-Einstellung übernommen. Die Idee dabei war vielleicht, dem allseits beliebten Thema des "Decoder Lags" dadurch endlich den Garaus machen zu können. ;) Dumm nur, dass es einige (DivX-zertifizierte Standalone-) Decoder gibt, die Packed Bitstreams mit nur einem B-Frame verarbeiten können. XviDs mit Packed Bitstream können somit ggf. Probleme beim Abspielen bereiten. Was man sich zu diesem Thema also eigentlich nur zu merken braucht, ist, die Option "Packed Bitstream" beim Erstellen eines XviDs möglichst zu deaktivieren (bzw. bei Problemen den [Links sind nur für Mitglieder sichtbar. ] zu verwenden) und dass "Decoder Lags" keine "Decoder Bugs" sind, sondern Fehler, die eigentlich nur in Zusammenhang mit älteren Decodern (unter VFW->VirtualDub) auftreten. fry Geändert von fry (23.11.2006 um 21:48 Uhr). |
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#13 |
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Mitglied
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Aha, die B-Frames werden also direkt an die zugehörigen I- bzw P-Frames gebunden und in einem rutsch dekodiert und im Speicher behalten. wenn dann die D-Frames dran sind, werden die B-Frames nach der Reihe ausgepackt.
Und bei Standalone Playern hakt es, weil die eine Beschränkung der angehängten B-Frames auf 1 haben bzw. der Xvid-Standard mehr angehängte B-Frames erlaubt. Also sind die Frames eigentlich chronologisch doch in der richtigen Reihenfolge. Gibt halt auch die Dummy-Frames dazwischen I-Frames sind unabhängig, oder? IPIBB = I-P-IBB-D-D IPBBI = I-P-D-D-BBI |
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#14 | |
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Zen-Kater
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Erwähnenswert wäre an dieser Stelle vielleicht noch das MJPEG-Format (Motion JPEG), das quasi ausschließlich aus I-Frames bzw. JPEG-Bildern besteht. Klar, dass dieses Format, das es in diversen leider zueinander inkompatiblen Varianten gibt, gern bei digitalen Video-Kameras eingesetzt wird. Die Vorteile liegen ja eigentlich auf der Hand. ;) - lässt sich framegenau schneiden - eine relativ gleichbleibende Bildqualität - lasst sich problemlos rückwärts schauen (: Der Nachteil ist eben, dass aufgrund der fehlenden P- und B-Frames die Datenrate relativ hoch sein muss. Die klassischen MPEG-Formate bringen diese dann idR. mit, sind aber natürlich weiterhin auf I-Frames angewiesen. Aufgrund der Differenzbilder hat das MPEG-Format aber die entsprechenden Nachteile. - lässt sich nicht framegenau schneiden (ohne die Frame-Enden neu encoden zu müssen) - eine relativ schwankende Bildqualität (bei niedrigen Bitraten) - lasst sich nicht problemlos rückwärts schauen (meist wird nur von I-Frame zu I-Frame gesprungen) Schaut man sich ein MPEG-Video an, verschlechtert sich die Bildqualität von I-Frame zu I-Frame theoretisch immer ein bisschen. Dies kann man bei niedrigen Bitraten manchmal auch als ein sekündliches "Pumpen" oder "Aufpixeln" (digitale Artefakte) im laufenden Bild beobachten. Kommt eben ganz darauf an, welches Filmmaterial zugrunde gelegt wird. Beispielsweise lässt sich ein Anime-Film sicher besser in viele einzelne Differenzbilder verpacken als ein Mitschnitt der letzten Fußball-WM. ;) Denn schnelle Bewegungen und Kamera-Schwenks benötigen (bei vergleichbarer Bildqualität) einige I-Frames bzw. Key-Frames mehr als ein animierter Film, bei dem sich relativ harmonisch ein Bild aus dem anderen entwickelt - wobei wir bei theoretisch optimaler Bildqualität wieder beim MJPEG-Format angelangt wären, das so gern bei digitalen Video-Kameras eingesetzt wird. ;) fry Geändert von fry (24.11.2006 um 18:26 Uhr). |
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#15 |
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Mitglied
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Jetzt wollte ich das Programm ausprobieren, aber es geht nichts. Na ja. Macht nichts.
Ich habe eine Xvid Datei mit 706MB. Du kannst sicher erahnen, wo das knappe Problem liegt? Wie kriege ich diese auf einen 700MB Rohling. Film neu encoden? |
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